GESCHICHTE

Durch meine afrikanischen Wurzeln, vielen Reisen nach Westafrika und meinem Leben in Berlin hat sich über die Jahre meine Formensprache entwickelt. 

Eine Mischung von diesen gegensätzlichen und zum Teil widersprüchlichen Kulturen prägt meine Ästhetik. Um meinen Vasen ihr elegantes, dennoch leicht verspieltes Aussehen zu geben, lote ich das Verhältnis von Standfläche, Grundkörper, Vasenschulter und Hals immer neu aus und versuche dabei bis an die Grenze des Möglichen zu gehen.

MATERIALARBEIT

Seit 20 Jahren sind Ton und Glas mein tägliches Arbeitsmaterial. Glasuren bestehen wie Glas aus Mineralmehlen: Quarzsand, Soda, Feldspat, Kalk, Pottasche - und schützen Gefässe wie eine Haut vor Wasser und mechanischen Einflüssen. Diese Glasschicht an der Oberfläche eines Gefäßes dient natürlich auch der Oberflächenveredelung.

PPROJEKT

Ich möchte aus der ursprünglichen Schutzschicht -Glas- ein für sich stehendes Objekt mit der mir eigenen Formensprache entstehen lassen.

UMSETZUNGORT

Die Suche nach einem Ort für die Umsetzung dieses Projektes führte mich nach Murano, einer kleinen Insel bei Venedig, auf der seit 1000 Jahren Glas geblasen wird. Das Glas von Murano ist für seine Farbenpracht und Schönheit weltbekannt.

KOLLEKTION

Für meine 1.Kollektion entschied ich mich für eine alte Gestaltungstechnik in der Glasblaskunst: -Bulicante-, bei dieser Technik werden Luftblasen mittels eines Metallstabes in den Glasrohling eingebracht, welche anschliessend wieder mit Klarglas überzogen werden. Diese Luftblasen verleihen den Vasen eine optische Leichtigkeit.Die optische Erscheinung weicht erheblich von der physischen Realität ab. Eine Vase von 50cm wiegt zwischen 4 und 5kg. Die erste Kollektion aus grünem Glas ist nummeriert, signiert und besitzen ein Zertifikat.